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Dienstag, 4. Februar 2014
Forelle mal japanisch
Hallo!
Die Zeit verfliegt im Moment wirklich nur so. Wir sind schon im Februar. Ich habe das Gefühl, dass dieses Jahr im Nu vorbei sein wird. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Habt ihr euch auch Vorsätze aufgeschrieben? Ich schreibe jedes Jahr Schritte auf, die ich im kommenden Jahr machen will und schaue mir die Liste dann an Silvester an um zu sehen ob ich mich auch auf den Weg gemacht habe ;)
Einen Fisch schuppen und filetieren stand zwar nicht auf meiner Liste, aber es machte mir gestern wirklich großen Spaß mit der Forelle in der Küche zu werkeln während mein Mann versuchte unsere Kleine zu Baden =). Es gab Algensalat (im Real im Angebot diese Woche), Unagi Maki (vom Sushirestaurant beim Real, und sie waren erstaunlich gut), Forellenfilet auf Zuckerschoten-Paprikagemüse mit Knoblauch-Basilikumreis. Die Rezepte sind inspiriert von Harumi Kurihara (Harumis japanische Küche): Ninniku Chahan (S. 65) und Saba no Shio Yaki (s. 90)
Allerdings habe ich improvisieren müssen, weil ich nicht alle Zutaten da hatte bzw. bekam. Deshalb hier meine abgewandelten Rezepte:
gebratener Knoblauchreis
1 Knoblauchzehe pressen und in heißem Öl anschwitzen. Basilikum grob hacken. Vorgegarten Reis (z.B. Basmatireis von UncleBens, oder Reis vom Vortag) mit 1 TL Hühnerbrühenpulver und etwas Wasser dazugeben. Sojasauce nach belieben hineingießen und unter den Reis rühren. Vom Herd nehmen, Basilikum unterrühren und servieren.
gegrillte Forelle mit Gemüse
1. Forelle filetieren (ein super anschauliches Video dazu findet ihr bei Stern.de), mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen (Ober-/ Unterhitze) auf 230°C vorheizen. Die Filets mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für 16-20 Minuten garen.
2. Die Zuckerschoten (100g) von den Fäden befreien und in heißem Wasser blanchieren. Kalt abschrecken, dann in schräge Stücke schneiden. 1/3 rote Paprika in 3 Streifen schneiden und diese wiederum in schmale streifen schneiden. 1 Knoblauchzehe in Scheiben schneiden.
3. Knoblauch in Öl anbraten. Zuckerschoten und Paprika hinzugeben. Pfeffern und Salzen und nach belieben mit Sojasauce würzen. Das Gemüse als Bett auf den Tellern anrichten und die Forellenfilets darauf geben. Mit etwas geraspeltem Rettich verzieren.
Guten Appetitt!
Wie findet ihr meine Fotos? Nachdem ich meine Kamera nicht zu Weihnachten bekommen hatte, habe ich mir die DSC-QX10 von Sony selbst gekauft und ich liebe sie ;) Natürlich kann sie nicht mit einer richtig tollen Spiegelreflexkamera mithalten, aber für meine Zwecke reicht sie und welche Handykamera kann man schon auf ein Stativ schrauben?
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! Lily~♥
P.S. ich habe noch nicht so genau herausgefunden warum mein Banner gerade so herumspinnt, ich bin dran...
Dienstag, 15. Oktober 2013
Apfeltarte
Hallo!
Am Montag feierte ich auf der Arbeit mit meinen Kolleginnen Abschied. Jetzt genieße ich drei Wochen Urlaub, ehe mein Mutterschutz beginnt.
Eine meiner Kolleginnen hat sehr viele Lebensmittelunverträglichkeiten (Lactose, Gluten (wohl nur bei Weizenmehl für sie unverträglich), Ei, Nüsse,...) und muss deshalb oft auf viele Leckereien verzichten. Eigens für sie habe ich dieses Tarte-Rezept verfasst: Laktosefrei, mit Dinkelmehl, ohne Nüsse und Ei! Da die Apfeltarte so gut ankam gibt es das Rezept auch für euch.
Viel Spaß beim Nachbacken und genießen!
Rezept: Apfeltarte
Zutaten:
Mürbeteig:
300g Dinkelmehl
150g Butter/ Margarine
4 EL Wasser
70g Honig
1 Prise Salz
Füllung:
300g Äpfel (am Besten eine süß-säuerliche Sorte)
30g brauner Zucker
25g Butter/ Margarine
Zimt
Rosinen
1. Alle Teigzutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen so lange verkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Ist er zu trocken etwas mehr Wasser hinzufügen.
2. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kaltstellen.
3. Äpfel schälen und kleinschneiden. Zusammen mit dem braunen Zucker, Butterflocken und Zimt in einen Topf geben und etwas einkochen. Die Rosinen hinzufügen und so lange ziehen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist.
4. Backofen vorheizen auf 180°C (Ober- und Unterhitze).
5. Teig dünn ausrollen, rund ausschneiden und in die Tarteform legen. Den Boden mit einer Gabel etwas einstechen. Die Füllung darauf verteilen.
6. Den restlichen Teig erneut ausrollen und Streifen ausschneiden und über die Tartefüllung legen. Je nach Wunsch weitere Verzierungen (wie etwa Blätter) ausstechen und auf die Tarte legen.
7. Den Rand umschlagen (ganz oder gewellt) und die Tarte ca. 20 Minuten backen.
Lecker!
Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbst! Lily~♥
P.S. unter den verbliebenen Teig habe ich Zimt gemischt und dann Blätter ausgestochen. Lecker zu einer Tasse Tee ;)
Montag, 7. Oktober 2013
Paprika-Mais-Suppe
Hallo!
Gerade schaffe ich es nur Bentobilder oder Rezepte zu posten. Nicht, dass ihr meint ich würde sonst nur Faulenzen. Dem ist nicht so. Meine letzte Arbeitswoche bricht heute an, da gibt es noch einiges zu tun, bevor ich den Mutterschutz antrete. Auch mein Studium hat mich nach der ersten Woche fest im Griff. Sehr viel Theorie dieses Semester und straffe Aufgabenabgabetermine. Ich hoffe, dass ich es trotz Geburt schaffe und nicht wiederholen muss. Ab nächster Woche hoffe ich dann auch mehr Zeit für meine anderen Hobbys zu haben. Dann zeige ich euch, was ich gerade so stricke und nähe ;)
Letzte Woche haben wir den Wochenplaner aus essen&trinken Für jeden Tag ausprobiert, den es seit 10/2013 gibt. Wir waren allerdings nicht wie vorgesehen nur einmal kaufen und variierten das Donnerstagsgericht auch auf Sonntag.
Im Wochenplaner werden 5 einfache Gerichte vorgestellt (Montag bis Freitag) und samt Einkaufszettel abgedruckt. Leider kam ich nicht dazu die Gerichte zu fotografieren =(
Montag: Hähnchen-Spinat-Pasta
Lecker. Ich bin noch immer fasziniert davon, wie wenig zwei Personen eigentlich essen sollten. Das wird noch einige Zeit an mir knabbern.
Dienstag: French Toast mit Salat
Nicht mein Fall. Ich kannte die Herzhafte Variante zwar noch nicht, aber ich mag einfach keine "Armen Ritter"
Mittwoch: Petersilien-Couscous (mit Rotbarsch)
Schnell zubereitet und lecker! Aber ich bevorzuge glaube ich reinen Schaffeta =)
Freitag: Pilz-Käsespätzle auf mariniertem Romanasalat
Heute wurde die 3-fache Menge gekocht, denn wir hatten eine Starcraft 2 Lan und unsere Freunde blieben zum Abendessen. Das Gericht war einfach auch in großer Menge zu kochen und schmeckte allen =) Es wurde laktosefreier Käse benutzt, da eine Freundin keine Laktose verträgt.
Sonntag: Paprika-Mais-Suppe mit Nachos
Wirklich super schnell gemacht (ca. 20-25 Minuten) und lecker!
Ich mochte sehr, dass alle Rezepte (inkl. Schneiden und Vorbereiten) in einer Stunde zu schaffen waren. Es war eine nette Mischung an vegetarischen und Fleisch beinhaltenden Gerichten. Der Fisch fehlte uns, haben wir aber ergänzt. Ich freue mich schon auf das nächste Heft =)
Und da die Suppe so einfach ging hier das Rezept für euch (leicht abgewandelt):
(Es gibt im Internet viele Maissuppen-Rezepte, der Grundaufbau ähnelt sich meist sehr.)
2 EL Öl
1 Dose Mais (300g)
1 TL Currypulver
200ml Schlagsahne
750ml Gemüsebrühe
1 rote Paprika
Salz/ Zitronensaft
1-2 EL gehackte Petersilie
1 Handvoll Nachos (gesalzen)
1. Zwiebel würfeln und im Öl andünsten.
2. Mais abtropfen lassen und mitdünsten.
3. Mit Curry würzen.
4. Schlagsahne und Gemüsebrühe zufügen und 5 Minuten garen.
5. Paprika in kleine Würfel schneiden.
6. Suppe anpürieren. Paprika hinzufügen, mit Salz & Zitronensaft würzen, weitere 5 Minuten garen.
7. In Teller geben, mit Petersilie bestreuen und Nachos dazu reichen.
Fertig! Lasst es euch schmecken!
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche! Lily~♥
Gerade schaffe ich es nur Bentobilder oder Rezepte zu posten. Nicht, dass ihr meint ich würde sonst nur Faulenzen. Dem ist nicht so. Meine letzte Arbeitswoche bricht heute an, da gibt es noch einiges zu tun, bevor ich den Mutterschutz antrete. Auch mein Studium hat mich nach der ersten Woche fest im Griff. Sehr viel Theorie dieses Semester und straffe Aufgabenabgabetermine. Ich hoffe, dass ich es trotz Geburt schaffe und nicht wiederholen muss. Ab nächster Woche hoffe ich dann auch mehr Zeit für meine anderen Hobbys zu haben. Dann zeige ich euch, was ich gerade so stricke und nähe ;)
Letzte Woche haben wir den Wochenplaner aus essen&trinken Für jeden Tag ausprobiert, den es seit 10/2013 gibt. Wir waren allerdings nicht wie vorgesehen nur einmal kaufen und variierten das Donnerstagsgericht auch auf Sonntag.
Im Wochenplaner werden 5 einfache Gerichte vorgestellt (Montag bis Freitag) und samt Einkaufszettel abgedruckt. Leider kam ich nicht dazu die Gerichte zu fotografieren =(
Montag: Hähnchen-Spinat-Pasta
Lecker. Ich bin noch immer fasziniert davon, wie wenig zwei Personen eigentlich essen sollten. Das wird noch einige Zeit an mir knabbern.
Dienstag: French Toast mit Salat
Nicht mein Fall. Ich kannte die Herzhafte Variante zwar noch nicht, aber ich mag einfach keine "Armen Ritter"
Mittwoch: Petersilien-Couscous (mit Rotbarsch)
Schnell zubereitet und lecker! Aber ich bevorzuge glaube ich reinen Schaffeta =)
Freitag: Pilz-Käsespätzle auf mariniertem Romanasalat
Heute wurde die 3-fache Menge gekocht, denn wir hatten eine Starcraft 2 Lan und unsere Freunde blieben zum Abendessen. Das Gericht war einfach auch in großer Menge zu kochen und schmeckte allen =) Es wurde laktosefreier Käse benutzt, da eine Freundin keine Laktose verträgt.
Sonntag: Paprika-Mais-Suppe mit Nachos
Wirklich super schnell gemacht (ca. 20-25 Minuten) und lecker!
Ich mochte sehr, dass alle Rezepte (inkl. Schneiden und Vorbereiten) in einer Stunde zu schaffen waren. Es war eine nette Mischung an vegetarischen und Fleisch beinhaltenden Gerichten. Der Fisch fehlte uns, haben wir aber ergänzt. Ich freue mich schon auf das nächste Heft =)
Und da die Suppe so einfach ging hier das Rezept für euch (leicht abgewandelt):
(Es gibt im Internet viele Maissuppen-Rezepte, der Grundaufbau ähnelt sich meist sehr.)
Rezept: Paprika-Mais-Suppe
Zutaten (für 2 Portionen):
1 Zwiebel2 EL Öl
1 Dose Mais (300g)
1 TL Currypulver
200ml Schlagsahne
750ml Gemüsebrühe
1 rote Paprika
Salz/ Zitronensaft
1-2 EL gehackte Petersilie
1 Handvoll Nachos (gesalzen)
1. Zwiebel würfeln und im Öl andünsten.
2. Mais abtropfen lassen und mitdünsten.
3. Mit Curry würzen.
4. Schlagsahne und Gemüsebrühe zufügen und 5 Minuten garen.
5. Paprika in kleine Würfel schneiden.
6. Suppe anpürieren. Paprika hinzufügen, mit Salz & Zitronensaft würzen, weitere 5 Minuten garen.
7. In Teller geben, mit Petersilie bestreuen und Nachos dazu reichen.
Fertig! Lasst es euch schmecken!
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche! Lily~♥
Mittwoch, 10. April 2013
Kayu mit Huhn und Miso (Rezept) - japanisches Menue 3
Hallo!
Gestern habe ich mal wieder ein Rezept aus "Schlank mit Stäbchen" getestet.
(O)Kayu ist das japanische Wort für Reisbrei und soll ursprünglich aus einem buddhistischen Tempel stammen, in dem das Kayu zusammen mit einigen Scheiben eingelegtem Gemüse das traditionelle Frühstück waren. Kayu kann mit unterschiedlichen Wassermengen und Gewürzen gekocht werden. Die Autorin empfiehlt 7 Teile Wasser auf 1 Teil Reis zu verwenden. Tja, hätte ich mal auf diesen Rat gehört...
Mein Kayu hatte zu wenig Wasser. Ich musste dreimal Flüssigkeit nachgießen, bis der Reis gar war. Als ich dann das Miso hinzufügte war alles irgendwie zu flüssig. Oder doch nicht? Das ist das Problem, wenn man nie zuvor Reisbrei gekocht hat ;)
Kayu mit Huhn und Miso
1. Reis waschen und abtropfen lassen. Hühnerfleisch (ca. 100g) kleinschneiden und in 1 EL Sake ziehen lassen. 2. 1 Möhre, 1Stange Lauch und Klettenwurzel (nach belieben) kleinschneiden. 1/2 EL Öl in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin anbraten. 3. Reis, Klettenwurzel, Lauch und Möhre hinzufügen, kurz mit anbraten und dann mit Dashi-Brühe ablöschen. Alles bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen. 4. 2 braune Champignons in dünne Scheiben schneiden und mit 4 Zuckerschoten (in 3-4 Stück zerteilt jeweils) hinzugeben und ca. 5 Minuten garen lassen. 5. 4 EL helles Miso in einer Schale mit etwas Wasser vermengen und dann in den Topf geben. 6. 2 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Hälfte unterheben, die andere Hälfte nach dem Aufteilen auf 2 Schalen darauf streuen.
Achtung: Die benötigte Dashi Menge hängt von der Reismenge ab. Die Autorin nimmt 180g Reis und 600ml Dashi. Ich nahm 240g Reis und 800ml Dashi und das reichte bei weitem nicht! Am Ende verwendete ich gute 1,2 L Dashi.
Das Originalrezept findet ihr in "Schlank mit Stäbchen" S. 140 Titel: Kayu ländliche Art mit Huhn und Miso. In meinem Rezept habe ich einige Zutaten abgewandelt.
Auch wenn ich bei der Zubereitung kleinere Schwierigkeiten hatte, lecker war es trotzdem. Um mehr Geschmacks- und Konsistenzvielfalt zu bekommen gab es noch dazu: im Backofen gerösteten Brokkoli mit Chili und ein schnelles Tsukemono aus Rettich, Gurke, Möhre und Paprika. (gekocht, geröstet, eingelegt, scharf, salzig, sauer). Die Kombination hat mir insgesamt sehr gut gefallen und hinterher war ich pappsatt.
Ich habe übrigens wirklich alles mit den Stäbchen gegessen. Mein Mann nahm den Löffel ;)
Geht es euch auch manchmal so, dass ein ausprobiertes Rezept nicht so klappt wie vorgesehen?
Gestern habe ich mal wieder ein Rezept aus "Schlank mit Stäbchen" getestet.
(O)Kayu ist das japanische Wort für Reisbrei und soll ursprünglich aus einem buddhistischen Tempel stammen, in dem das Kayu zusammen mit einigen Scheiben eingelegtem Gemüse das traditionelle Frühstück waren. Kayu kann mit unterschiedlichen Wassermengen und Gewürzen gekocht werden. Die Autorin empfiehlt 7 Teile Wasser auf 1 Teil Reis zu verwenden. Tja, hätte ich mal auf diesen Rat gehört...
Mein Kayu hatte zu wenig Wasser. Ich musste dreimal Flüssigkeit nachgießen, bis der Reis gar war. Als ich dann das Miso hinzufügte war alles irgendwie zu flüssig. Oder doch nicht? Das ist das Problem, wenn man nie zuvor Reisbrei gekocht hat ;)
Kayu mit Huhn und Miso
1. Reis waschen und abtropfen lassen. Hühnerfleisch (ca. 100g) kleinschneiden und in 1 EL Sake ziehen lassen. 2. 1 Möhre, 1Stange Lauch und Klettenwurzel (nach belieben) kleinschneiden. 1/2 EL Öl in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin anbraten. 3. Reis, Klettenwurzel, Lauch und Möhre hinzufügen, kurz mit anbraten und dann mit Dashi-Brühe ablöschen. Alles bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen. 4. 2 braune Champignons in dünne Scheiben schneiden und mit 4 Zuckerschoten (in 3-4 Stück zerteilt jeweils) hinzugeben und ca. 5 Minuten garen lassen. 5. 4 EL helles Miso in einer Schale mit etwas Wasser vermengen und dann in den Topf geben. 6. 2 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Hälfte unterheben, die andere Hälfte nach dem Aufteilen auf 2 Schalen darauf streuen.
Achtung: Die benötigte Dashi Menge hängt von der Reismenge ab. Die Autorin nimmt 180g Reis und 600ml Dashi. Ich nahm 240g Reis und 800ml Dashi und das reichte bei weitem nicht! Am Ende verwendete ich gute 1,2 L Dashi.
Das Originalrezept findet ihr in "Schlank mit Stäbchen" S. 140 Titel: Kayu ländliche Art mit Huhn und Miso. In meinem Rezept habe ich einige Zutaten abgewandelt.
Auch wenn ich bei der Zubereitung kleinere Schwierigkeiten hatte, lecker war es trotzdem. Um mehr Geschmacks- und Konsistenzvielfalt zu bekommen gab es noch dazu: im Backofen gerösteten Brokkoli mit Chili und ein schnelles Tsukemono aus Rettich, Gurke, Möhre und Paprika. (gekocht, geröstet, eingelegt, scharf, salzig, sauer). Die Kombination hat mir insgesamt sehr gut gefallen und hinterher war ich pappsatt.
Ich habe übrigens wirklich alles mit den Stäbchen gegessen. Mein Mann nahm den Löffel ;)
Geht es euch auch manchmal so, dass ein ausprobiertes Rezept nicht so klappt wie vorgesehen?
Ich wünsche euch eine schöne Woche! Lily~♥
Sonntag, 3. Februar 2013
Bento 182 + Rezept: jap. Nudelsalat
Hallo!
Mein zeitmanagement ist mal wieder nicht das Beste. Etwas, das ich bis April unbedingt noch in den Griff bekommen muss =/ Deshalb heute erst das Bento von letzter Woche Sonntag.
japanischer Nudelsalat, Tonkatsu, Paprika, Zuckerschote und Rettich
Vielleicht sieht es etwas ideenlos aus, aber ich lieeeebe diesen Nudelsalat!
Hab ich euch davon schon das Rezept verraten?
japanischer Nudelsalat
Zutaten (für 2 Personen)
1 Dose Thunfisch
100g Gurke
1 kleine Zwiebel
2 Bündel Somen
4 EL Majonaise
Salz, Pfeffer, Sojasauce
1. Die Somen nach Packungsanleitung kochen. Anschließend abgießen und kalt abbrausen.
2. Die Gurke halbieren, entgernen, in Halbkreise schneiden und mit Salz bestreuen. Durchmischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
3. Die Zwiebel halbieren, in Halbkreise schneiden und in Wasser ca. 10 Minuten ziehen lassen (damit sie milder wird erhitze ich sie immer noch kurz in der Mikrowelle).
4. Den Thunfisch aus der Dose befreien und abtropfen lassen.
5. Fisch und Gemüse (Zwiebeln ohne Wasser, Gurken gut ausgedrückt) in eine Schüssel geben. Mit der Majonaise mischen und mit Salz, Pfeffer und Sojasauce nach Geschmack würzen.
6. Die Somen dazugeben (ich schneid sie immer etwas kleiner) und gut durchmischen.
Der Salat passt hervorragend zu Tonkatsu, kann aber natürlich auch alleine gegessen werden. Da er zum kalt Essen konzipiert ist, macht er sich super im Bento. Ich kann ihn wirklich nur empfehlen =)
Wünsch euch einen schönen Sonntag, Lily~♥
Freitag, 1. Februar 2013
Tonkatsu & jap. Kartoffelsalat
Hallo!
Letzte Woche gab es mal wieder Schnitzel bei uns. Ich liebe die Panko-Panade, wie sie in Japan benutzt wird. Ich finde, dass die Schnitzel dadurch irgendwie viel knuspriger werden. Trotzdem bin ich keine gute Schnitzel-Köchin *lach* Irgendwie geraten sie mir immer etwas zäh.
Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal doch den Fleischvorschlag, der in meinem japanischen Kochbuch steht und nicht das bei uns übliche Schnitzelfleisch. Egal, lecker war es trotzdem =) Wie man Schnitzel macht muss ich euch sicher nicht erklären. Wer eine gute Anleitung für Tonkatsu sucht, kann aber mal hier schauen.
Als Beilage machte ich japanischen Kartoffelsalat. So einfach und soooo lecker! Nicht, dass ich die deutschen Varianten nicht auch mögen würde, aber ich mag das Gemüse im Kartoffelsalat wirklich sehr gerne.
Und auch der Kartoffelsalat ist schnell und einfach gemacht. Hier das Rezept:
japanischer Kartoffelsalat
Zutaten (für 2 Personen)
600g Kartoffeln
100g Möhre
100g Gurke
1 Zwiebel
4 EL Majonaise
Salz, Pfeffer, Sojasauce
1. Kartoffeln und Möhren kochen bis sie gar sind. Etwas abkühlen lassen und dann schälen.
2. Gurke halbieren und Gurkenkerne entfernen. Dann in Halbkreise schneiden. In eine kleine schalge geben und salzen. Die Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in Halbkreise schneiden. In Wasser einweichen (Da ich den intensiven Geschmack roher Zwiebeln nicht mag erhitze ich sie im Wasser immer etwa 1-2 Minuten in der Mirkowelle. Dann sind sie noch knackig, aber milder).
3. Abgekühlte Kartoffeln in eine Schüssel bröseln. Möhre kleinschneiden und hinzufügen. Die Gurken ausdrücken und hinzugeben, die Zwiebeln ausdrücken und ebenfalls zugeben.
4. Mit der Majonaise mischen. Dann nach belieben mit Salz, Pfeffer und sojasauce abschmecken und genießen =)
Letzte Woche gab es mal wieder Schnitzel bei uns. Ich liebe die Panko-Panade, wie sie in Japan benutzt wird. Ich finde, dass die Schnitzel dadurch irgendwie viel knuspriger werden. Trotzdem bin ich keine gute Schnitzel-Köchin *lach* Irgendwie geraten sie mir immer etwas zäh.
Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal doch den Fleischvorschlag, der in meinem japanischen Kochbuch steht und nicht das bei uns übliche Schnitzelfleisch. Egal, lecker war es trotzdem =) Wie man Schnitzel macht muss ich euch sicher nicht erklären. Wer eine gute Anleitung für Tonkatsu sucht, kann aber mal hier schauen.
Als Beilage machte ich japanischen Kartoffelsalat. So einfach und soooo lecker! Nicht, dass ich die deutschen Varianten nicht auch mögen würde, aber ich mag das Gemüse im Kartoffelsalat wirklich sehr gerne.
Und auch der Kartoffelsalat ist schnell und einfach gemacht. Hier das Rezept:
japanischer Kartoffelsalat
Zutaten (für 2 Personen)
600g Kartoffeln
100g Möhre
100g Gurke
1 Zwiebel
4 EL Majonaise
Salz, Pfeffer, Sojasauce
1. Kartoffeln und Möhren kochen bis sie gar sind. Etwas abkühlen lassen und dann schälen.
2. Gurke halbieren und Gurkenkerne entfernen. Dann in Halbkreise schneiden. In eine kleine schalge geben und salzen. Die Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in Halbkreise schneiden. In Wasser einweichen (Da ich den intensiven Geschmack roher Zwiebeln nicht mag erhitze ich sie im Wasser immer etwa 1-2 Minuten in der Mirkowelle. Dann sind sie noch knackig, aber milder).
3. Abgekühlte Kartoffeln in eine Schüssel bröseln. Möhre kleinschneiden und hinzufügen. Die Gurken ausdrücken und hinzugeben, die Zwiebeln ausdrücken und ebenfalls zugeben.
4. Mit der Majonaise mischen. Dann nach belieben mit Salz, Pfeffer und sojasauce abschmecken und genießen =)
Lecker! ♥ Was ist euer lieblings Kartoffelsalat?
Wünsch euch ein schönes Wochenede, Lily~♥
Donnerstag, 24. Januar 2013
japanischer Lachstopf
Hallo!
Ich finde so langsam doch noch meinen Zugang zu dem Buch "Schlank mit Stäbchen". Zuerst konnte ich ja garnichts mit ihm anfangen und es lag erst einmal bestimmt 6 Monate nur herum. Glücklicherweise ändert sich das nun =)
Und so sah er aus, als ich ihn am Sonntag Morgen zubereitet habe. Die Zubereitung war sehr schnell und einfach. Ich brauchte für das reine Kochen nur 15 Minuten. Das ist wirklich Rekordverdächtig für einen Eintopf =) Dieses Gericht ist low carb.
Lachstopf
Zutaten für 2 Personen:
4 EL getrocknete Algen (ich nahm Wakame)
200g Daikon-Rettich (ich nahm roten Rettich)
1 Möhre
450ml Dashi
1 Stange Lauch
100g Chinakohl (ich nahm Romana Salat)
1 Knoblauchzehe
100g Lachsfilet
4 EL mittelhelles oder rotes Miso (ich nahm Rotes)
1 EL Zitronensaft
1. Die Algen in Wasser einweichen. Den Rettich in Scheiben schneiden. Den Lauch in Scheiben schneiden, ebenso mit der Möhre verfahren.
2. Rettich und Möhren mit dem Dashi in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
3. Sobald das Dashi kocht die Hitze reduzieren. Die Algen abgießen und mit Lauch, Kohl, Knoblauch (gepresst) und Lachs dazugeben und 10 Minuten garen.
4. Das Miso in etwas heißem Wasser auflösen und in den Topf dazu geben. Bei großer Hitze einmal aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Mit dem Zitronensaft beträufeln.
Guten Appetitt!
Ich finde so langsam doch noch meinen Zugang zu dem Buch "Schlank mit Stäbchen". Zuerst konnte ich ja garnichts mit ihm anfangen und es lag erst einmal bestimmt 6 Monate nur herum. Glücklicherweise ändert sich das nun =)
Und so sah er aus, als ich ihn am Sonntag Morgen zubereitet habe. Die Zubereitung war sehr schnell und einfach. Ich brauchte für das reine Kochen nur 15 Minuten. Das ist wirklich Rekordverdächtig für einen Eintopf =) Dieses Gericht ist low carb.
Lachstopf
Zutaten für 2 Personen:
4 EL getrocknete Algen (ich nahm Wakame)
200g Daikon-Rettich (ich nahm roten Rettich)
1 Möhre
450ml Dashi
1 Stange Lauch
100g Chinakohl (ich nahm Romana Salat)
1 Knoblauchzehe
100g Lachsfilet
4 EL mittelhelles oder rotes Miso (ich nahm Rotes)
1 EL Zitronensaft
1. Die Algen in Wasser einweichen. Den Rettich in Scheiben schneiden. Den Lauch in Scheiben schneiden, ebenso mit der Möhre verfahren.
2. Rettich und Möhren mit dem Dashi in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
3. Sobald das Dashi kocht die Hitze reduzieren. Die Algen abgießen und mit Lauch, Kohl, Knoblauch (gepresst) und Lachs dazugeben und 10 Minuten garen.
4. Das Miso in etwas heißem Wasser auflösen und in den Topf dazu geben. Bei großer Hitze einmal aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Mit dem Zitronensaft beträufeln.
Guten Appetitt!
Der Eintopf machte erstaunlich satt und wärmt wunderbar auf. Allen Misoliebhabern unter euch ist er also wärmstens zu empfehlen ;)
Ich wünsch euch eine schöne Restwoche! Lily~♥
Samstag, 19. Januar 2013
Zucchini-Tomaten-Domburi
Hallo!
Es schneit! Wie wunderbar =) Nicht so wunderbar ist mein Bauch, der sich so langsam unschön in der Kleidung abzeichnet *seufz* Das heißt also mal wieder, dass ich kürzer treten muss. Da ich mich (meiner Meinung nach) schon ziemlich gesund ernähre hilft es mir wohl nur, wenn ich wirklich weniger esse. Dasw versuche ich also ab sofort.
Auf der Suche nach "leichten" Gerichten bzw. solchen, bei denen auch kleinere Mengen zufrieden machen (denn satt kann ich nicht behaupten ^^") bin ich in meinem Kochbuch "Schlank mit Stäbchen" (Ist gerade mit 5€ ein richtiges Schnäppchen) fündig geworden. Bisher hatte ich noch nicht daraus gekocht, weil mir die Rezepte irgendwie seltsam vorkamen. Aber nun entdecke ich, dass einige wirklich lecker klingende darunter sind.
Es schneit! Wie wunderbar =) Nicht so wunderbar ist mein Bauch, der sich so langsam unschön in der Kleidung abzeichnet *seufz* Das heißt also mal wieder, dass ich kürzer treten muss. Da ich mich (meiner Meinung nach) schon ziemlich gesund ernähre hilft es mir wohl nur, wenn ich wirklich weniger esse. Dasw versuche ich also ab sofort.
Auf der Suche nach "leichten" Gerichten bzw. solchen, bei denen auch kleinere Mengen zufrieden machen (denn satt kann ich nicht behaupten ^^") bin ich in meinem Kochbuch "Schlank mit Stäbchen" (Ist gerade mit 5€ ein richtiges Schnäppchen) fündig geworden. Bisher hatte ich noch nicht daraus gekocht, weil mir die Rezepte irgendwie seltsam vorkamen. Aber nun entdecke ich, dass einige wirklich lecker klingende darunter sind.
Ich schätze die japanische Küche für ihre Philosophie die mit dem Essen einher geht.
"Wir essen uns nicht satt. Wir essen uns zufrieden"
Das zumindest haben einige sehr alte Frauen aus Kobe in einer Reportage gesagt. Ein Satz, den ich mir gemerkt habe, weil er zeigt, dass Essen mehr ist als den Hunger zu stillen.
Eine Mahlzeit (laut meiner diversen Kochbücher) besteht in Japan immer aus einem Hauptgericht (meist Reis oder Nudeln), einer Suppe und einer Beilage. Größer darf es dabei gerne werden, aber diese drei Komponenten ergeben zusammen quasi den Grundstock. Dieses Wissen im Hinterkopf behaltend machte ich mich gestern ans Werk.
Zuerst bereitete ich ein Tsukemono vor. Ich schnitt Paprika, Karotte, Gurke (ohne Kerne) und Romana-Salat klein, füllte alles in einen Gefrierbeutel und durchmischte es gut mit Salz. Dann presste ich die Luft heraus, drehte es zusammen so gut es ging und legte es in den Kühlschrank. Das Salz entzieht dem Gemüse das Wasser, macht es weich aber ohne, dass das Gemüse seinen Biss verliert. Leider hatte ich etwas zuviel Salz genommen. Meinen Mann störte das aber nicht =)
Als Suppe gab es einfach fertige Miso-Suppe mit Wakame aus der Tüte.
Das Hauptgericht bestand aus drei-Farben-Reis (Naturreis, roter reis und Wildreis) der gemütlich vor sich hin dämpfte, während ich die restlichen Zutaten vorbereitete. Hier das Rezept:
Zucchini-Tomaten-Domburi (für 2 Personen)
1 El Olivenöl
2 mittelgroße Zucchini, (geschält &) gewürfelt
2 Sardellenfilets, grob gehackt (Ich nahm eine Dose Sardinen)
1 Knoblauchzehe, feingehackt (Ich habe sie gepresst)
4 EL Tomatensaft (Ich verwendete etwa die doppelte Menge)
2 EL Sake
2 TL Sojasauce (Ich nahm EL)
1 EL Miso (Ich nahm Aka Miso)
fein gehackte glatte Petersilie zum garnieren
1. Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Zucchini darin sautieren.
2. Sardellen und Knoblauch hinzufügen.
3. Hitze reduzieren. TOmatensaft, Sake und Sojasauce hinzufügen und aufkochen.
4. Herd ausschalten und Miso Paste einrühren.
Lecker! Ich kann es wirklich nur empfehlen. Sehr schnell gemacht und auch preiswert =)
Habt ihr japanische Favoriten die euch beim Abnehmen helfen, oder ohne die ihr nicht mehr Leben könnt? Ich würde mich freuen davon zu hören!
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! Genießt das Winterwetter!
Lily~♥
Dienstag, 25. September 2012
Herbstliche Vollkornspaghetti (vegetarisch)
Hallo!
Heute gibt es für euch ein schnelles, einfaches und leckeres Gericht. Inspiriert vom herrannahenden Herbst mit leckerem Kürbis. Deshalb mag ich den Herbst. Es gibt so viele Leckereien. Entschuldigt das schlechte Bild, aber es war schon dunkel ;)
Rezept: Herbstliche Vollkornnudeln
Zutaten (für 2 - 3 Personen):
250g Vollkornspaghetti
300g Räuchertofu
150g Hokkaidokürbis
120g braune Champignons
100g Brechbohnen
1 rote Zwiebel
1 weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 große Tasse Gemüsebrühe
1 Becher Crème fraîche
2 Eier
1 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
1. Nudelwasser aufsetzen und wenn es kocht Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
2. Räuchertofu zerbröseln, Hokkaido kleinschneiden, Champignons achteln, Brechbohnen je nach größe halbieren oder noch kleiner schneiden. Die Zwiebeln halbieren und dann in Ringe schneiden. Den Knoblauch in eine Presse geben oder sehr klein schneiden.
3. Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Tofu hinzufügen und mitbraten. Danach den Kürbis hinzufügen.
4. Bohnen und Champignons hinzufügen und mitbraten. Dann die Gemüsebrühe angießen, Deckel auf die Pfanne und alles köcheln lassen bis der Kürbis gar ist.
5. In der Zwischenzeit die Eier mit der Crème Fraîche, Kurkuma, Salz und Pfeffer vermischen.
6. Die Nudeln sollten nun abgegossen sein. Mit dem Gemüse vermischen und vom Herd nehmen. Die Eiermasse unterheben, wie bei einer Carbonara Soße. Fertig!
Lasst es euch schmecken!
Lily~♥
Donnerstag, 6. September 2012
Bento 165 - Nori Sonnenblumen
Hallo!
Heute hatten wir von der Arbeit Ausflugstag. Da wir über Mittag weg sein würden ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf und machte mir ein Bento. So oft habe ich ja keine Gelegenheit dazu ;)
In der vorderen Schale ist Hühnchen mit Frühlingszwiebeln, Tamagoyaki mit Nori, gebratene Paprika und ein Stück Zitrone. In der Hinteren ein gemisch aus Jasmin-, Milch-, und Naturreis mit Erbsen, mit Nori dekoriert. Der Salat diente als natürlicher Baran (Trenner). So hatte ich weniger zum Tragen, da der Salat einfach mitgegessen wurde ;)
Rezepte:
Hühnchen:
Das Fleisch von einem Hühnerbein ablösen und (ruhig mit Haut) in Stücke schneiden. Das Grün einer Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Beides in ein Schälchen geben und mit 1 EL Sake und 1TL Sojasoße marinieren (min. 10 min.). Alles auf einen Teller geben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C backen bis das Fleisch gar ist. Danach auf einem anderen Teller abkühlen lassen, bevor es ins Bento gefüllt wird. Besonders lecker schmeckt es, wenn vor dem Essen etwas Zitronensaft darüber geträufelt wird.
Paprika:
1/3 rote Paprika in Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 EL Sesamöl erhitzen und die Paprika darin anbraten. Weißen Sesam hinzufügen. Mit 1 EL Sojasoße ablöschen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Erst kalt ins Bento packen.
Um meinen Reis zu dekorieren entschied ich mich für eine schlichte Nori-Variante. Ich habe festgestellt, dass mir "niedliche" Bento irgendwie zu kitschig sind und sie zudem viel zu viel Zeit fressen. Und irgendwie bin ich aus dem Alter raus ^^" Zumindest was das Essen angeht ;) Trotzdem finde ich, dass ein Bento mit recht wenig Aufwand ein tolles Kunstwerk werden kann. Deshalb entschied ich mich für diese Noridekoration. Falls Interesse besteht kann ich mal eine Anleitung dazu schreiben. Fertig war sie in ca. 15 Minuten.
Wünsch euch schöne Tage, Lily ~♥
Freitag, 31. August 2012
Gebratener Tofu mit Bohnensprossen und Pak Choi - Tofu to Moyashi no Chingensai Itame
Hallo! Heute möchte ich euch eines meiner absoluten Lieblingsgerichte aus "Harumis japanische Küche" vorstellen (S.72)! Ich liebe es, weil es schnell gemacht ist und einfach unglaublich lecker schmeckt. Dazu gibt es bei uns meist einfach weißen Reis und Tsukemono, weil das Gericht doch sehr trocken ist.
Zutaten (für 4 Personen):
300g fester Tofu
250g Sojasprossen
100g Pak Choi
1 EL Sesamöl
1 EL Pflanzenöl
2 TL Instant-Hühnerbrühe (für die vegane Variante nimmt man einfach Gemüsebrühe)
Salz und Pfeffer
weiße Sesamsamen
Bevor ich euch das Rezept poste hier einige Tipps:
- Kauft den Tofu im Asialaden. Ich muss selbst immer bis Freiburg reinfahren, was nicht gerade unumständlich ist, aber es ist es wert. Der Pappmaché-Tofu den es bei E**** & Co. gibt ist einfach nicht zu vergleichen mit dem Tofu, den es im Asialaden gibt. (Ich hatte mal an der VHS einen Tofu-Kochkurs... und die Kursleiterin hatte noch nie ordentlichen Tofu gegessen! Ich kam mir da etwas seltsam vor, weil ich mehr über Tofu wusste als die Kursleiterin.) Benutzt am besten Baumwolltofu.
- Frische Sojasprossen! Wenn ihr sie einmal gegessen habt wollt ihr sie nie wieder gegen diese Glibberdinger aus dem Glas (die zudem noch einen seltsamen Geschmack haben) eintauschen. Kauft am Besten gleich einen großen (500g) Pack und friert die restlichen Sprossen ein. Harumi empfiehlt bei diesem Gericht die Enden und Köpfe abzutrennen. Das habe ich einmal gemacht. War eine riesige Arbeit und einen wirklichen Unterschied habe ich nicht geschmeckt.
- Pak Choi konnte ich neulich im Real kaufen. Allerdings schmeckte er nicht halb so gut wie jener aus dem Asialaden (und er hatte Raupen O.o). Also auch hier lohnt sich der Besuch im Asialaden! Falls ihr keinen Pak Choi bekommen könnt, geht alternativ auch Chinakohl. Schmeckt aber nicht so gut ;)
- Das Tofu-Wasser abgießen, den Tofu in Küchenpapier wickeln und in ein Sieb (oder in die Spüle) legen. 30 Minuten abtropfen lassen.Sprossen waschen.
- Die weißen Stiele des Pak Choi längs in 1-2 cm lange Stücke, die grünen Blätter quer in 1-2 cm breite Stücke schneiden.
- Das Sesamöl in der Pfanne erhitzen. Den Tofu in Stücke brechen und in dem heißen Öl anbraten. Achtet darauf, dass er schon etwas braun wird, das gibt einen guten Geschmack! Danach wird der Tofu aus der Pfanne genommen und bei Seite gestellt.
- Nun kommt das Pflanzenöl in die Pfanne. Wenn es heiß ist werden Pak Choi und Sprossen leicht angebraten. Beides sollte noch knackig sein. Gebt den Tofu wieder dazu und würzt mit der Instant-Brühe, sowie Pfeffer und Salz.
- So gut wie fertig. Nun alles aus der Pfanne nehmen, auf einer Platte anrichten und genießen!
Wünsch euch schöne Tage, Lily ~♥
Mittwoch, 18. Juli 2012
Auflaeufe sind praktisch...
... denn während sie im Ofen sind hat man Zeit die Küche aufzuräumen ;)
In diesem Sinne ein herzliches Hallo, heute gibt es ein leckeres Rezept für euch!
Spontan abgewandelt aus einem Nudel-Gemüseauflauf. Und garnicht so schlecht geworden.
Gyros-Nudel-Auflauf
Zutaten (bei mir 2, reicht bestimmt auch für 4 Personen)
500g Gyros mit Zwiebeln (Selbstgemacht, vom Metzger oider TK)
250g Nudeln
200g Zucchini
100g Brokkoli
2 Tomaten
250g Schafskäse
250ml Milch
2 Eier
Pfeffer, Salz
Muskatnuss
1/2 Topf Petersilie
1. Nudeln kochen und Gyros anbraten. Beides in der Auflaufform vermengen.
2. In dieser Zeit die Zucchini und Tomaten in Scheiben schneiden. Wer mag kann letztere pellen, ich ließ die Schale dran. Der Brokkoli sollte kurz in Salzwasser blanchiert werden. Ich gab ihn einfach 2 Minuten ins Nudelwasser bevor ich die Nudeln darin kochte.
3. Gemüse auf der Nudel-Gyrosmischung verteilen. In der Pfanne des Gyros die Milch erhitzen und ca. 150g des Käse darin auflösen so gut es geht. Petersilie kleinhacken und dazugeben. Mit salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Von der Flamme nehmen. 2 Eier miteinander verrühren und dann in die Soße geben.
4. Über den Auflauf gießen. Den restlichen Käse darüberkrümeln.
5. Bei 180°C (nicht vorheizen!) ca. 45 Minuten überbacken.
Wünsch euch schöne Tage, Lily ~♥
P.S. gestern Abend dachte ich jemand treibt einen Scherz mit mir. Jemand kaufte 15 (!) LIEBLINGE♥ bei mir... ich dachte wirklich das wäre Spam xD Hat aber alles seine Richtigkeit. Es war eine Lehrerin, die die Pins für eine Zirkusaufführung braucht ;)
Montag, 9. Juli 2012
Japanisches Menue 2 (inkl. Rezepte)
Hallo! Nach unserer Hochzeit war Geld da um Geschirr shoppen zu gehen *^-^*
Und das habe ich natürlich genutzt um mein Arsenal an Platten und kleinen Schälchen zu erweitern.
Einige Stücke sind aus dem KIDO in Freiburg, andere aus meinem lieblings Asialaden. Diese Schälchen kommen alle aus Japan. Dazu gab es noch Tellerchen und ähnliches aus dem XXXL Möbelhaus, das ich mit meinen Eltern besucht hatte.
Aber jetzt Bilder und Rezepte der einzelnen Bestandteile:
(Die geposteten Rezepte sind meine eigenen Interpretationen, die Originalquellen sind angegeben.)
Renkon no kimpira
Ich liebe Lotuswurzeln! Im Laden habe ich allerdings vergeblich nach ihnen gesucht, denn es gab keine abgepackten, wie ich sie kannte. Durch Zufall entdeckte ich dann aber frische im Kühlregal, was ich natürlich noch besser fand! Geschmacklich war dieses Kochergebnis es aber nicht so gut. Irgendwie wurde die Soße zu bitter. In der Soße der Bambussprossen hätte es besser geschmeckt, finde ich. Davon abgesehen war diese Speise einfach zu viel. Ich hätte sie weglassen sollen.
für 2-3 Personen:
200g Renkon, geschält in dünnen Scheiben
je 1/2 El Sesam- und Erdnussöl
je 1 EL Mirin und Sojasauce
Sesamsamen und Shichimi togarashi nach Belieben
Renkon etwa 10 Minuten in kaltem Wasser einlegen, danach abgießen und trocknen. Öle in einem Topf erhitzen und Renkon bei starker Hitze anbraten, bis sie weich sind. Mirin und Sojasauce zufügen. Die Hitze dabei zurückschalten. Köcheln lassen bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist. Dann den Sesam unterheben und beim Servieren mit Shichimi togarashi würzen.
(Originalrezept aus: Die japanische Küche)
Takenoko ni
Ich hatte in Wasser eingelegte ganze Bambussprossen gekauft. Und die sind geschmacklich bedeutend besser als die in streifen Geschnittenen, die man sonst so bekommt. Der Kombu dazu war klasse. Es war das erste Mal, dass ich Kombu gegessen habe und ich bin begeistert!
für 2 Personen:
150g Takenoko
1 Stück Kombu
1 EL Zucker
1 EL Mirin
1 EL helle Sojasauce
Takenoko in mundgerechte Stücke schneiden und mit dem Kombu in einen Topf geben. Mit Wasser auffüllen, bis alles halb bedeckt ist. Bei schwacher Hitze aufkochen und dann weiterköcheln lassen (etwa 10 Min) bis der Kombu weich ist. Diesen dann herausnehmen und in Stücke schneiden. Zucker und Mirin zu den Takenoko geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Sojasauce unterrühren und Kombu wieder dazugeben. Nochmals köcheln lassen bis die Flüssigkeit auf die
Hälfte eingekocht ist.
(Originalrezept aus: Die japanische Küche)
schnelles Tsukemono aus Rettich und Gurke
Lecker, leicht und schnell gemacht. Ich nahm je ein gleich großes Stück Gurke und Rettich, schnitt es in dünne Scheiben, die ich wiederum halbierte. Dann kamen sie in einen Zip-Lock-Gefrierbeutel und 1 TL Salz dazu. Etwas durchmengen, zusammenrollen, verschließen und einfach stehen lassen bis es gebraucht wird. Was ich hierbei besonders mag im Vergleich zu den eingelegten Gemüsen die es bei uns gibt ist, dass das Gemüse so schön knackig bleibt. Ich hatte es etwa 2 Stunden stehen ehe wir gegessen haben. Am Tag darauf habe ich ein gemischtes Tsukemono gemacht, dass wir erst nach gut einer Woche aufgegessen hatten. Und ein Neues steht auch schon wieder im Kühlschrank ;)
Wan-Tan Suppe
Natürlich mit selbstgemachten Wan-Tan. Megalecker! Es war etwas aufwändig die Taschen herzustellen, aber geschmacklich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Nur leider ist mir die Brühe irgendwie etwas scharf geraten =/
für 24 Stück:
100g Schweinehack
150g Frühlingszwiebeln
Instant Hühnerbrühe
2 TL Sesamöl
1 TL Sojasauce
1/2 TL Sake
Salz und Pfeffer
2 TL geriebener Ingwer
12 Wan-Tan Teigblätter (TK)
Die Frühlingszwiebeln sehr fein hacken und mit dem Hackfleisch vermengen. Die Hühnerbrühe und restlichen Zutaten dazugeben und weiter verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Wan-Tan Blätter in der Zeit auftauen lassen. Die Blätter jeweils halbieren. Mit einem kleinen Löffel die Füllung mittig auflegen. Die Ränder der Teigplättchen mit Wasser befeuchten und anschließend zusammendrücken. Wan-Tan die nicht für die Suppe gebraucht werden einfach einfrieren.
für die Suppe (2 Personen):
600 ml Hühnerbrühe
8g Ingwer in scheiben, angestoßen
1 EL Sake
1 EL Sojasauce
Salz und Pfeffer
Wer möchte zusätzlich: Koriander, Chiliöl
Hühnerbrühe zum kochen bringen und Teigtaschen dann hineingeben. Sind die Wan-Tan gar Sojasauce und Sake hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
(Originalrezept aus: einfach japanisch kochen)
Tamagoyaki
*hüstel* Bitte nicht auf die Farbe achten, ja? Ich habe eine Tamagoyaki Pfanne, aber kein Geschick darin das Ei Stocken zu lassen ohne dass es braun wird =( Für Tips bin ich also dankbar. Geschmacklich war es aber eine wahre Offenbarung. Ob das daran lag, dass der Mirin erst erhitzt wurde oder an etwas anderem weiß ich nicht. Aber es war sehr, sehr lecker!
für 6 Stück :
25 ml Mirin
2 Eier
2 EL Dashi-Brühe
1/2 TL helle Sojasauce
1/2 EL Zucker
Öl
Den Mirin in der Mikrowelle (600W) ohne Abdeckung 2 Minuten erhitzen und dann abkühlen lassen. Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und verquirlen. Den Mirin dazugeben. Dashi-Brühe und Sojasauce in einer extra Schale mischen und den Zucker darin auflösen. Zum Ei geben.
(Originalrezept aus: einfach japanisch kochen)
Dann vorgehen wie das mit Tamagoyaki gemacht wird. Da das am besten durch Bilder erklärt wird hier ein Video:
Und an dieser Stelle fällt mir auf, dass ich kein Bild vom mittleren Gericht gemacht habe *An den Kopf hau* Es handelt sich um eine Variante von gebratenen Nudeln. Die Nudeln dienten als Bett, darauf kamen Pak Choi, Fleisch und Sprossen und eigentlich auch Soße, aber ich ließ es zu lange einkochen... Ansich lecker, aber das Kochen ging etwas schief und so war das doch eine eher trockene Angelegenheit.
Rezepte für gebratene Nudeln findet ihr unter anderem bei Nekobento oder Chefkoch. Mein Rezept war aus "Harumis japanische Küche", S. 50.
Das Kochen hat mir sehr viel Spaß gemacht und es war hinterher auch erstaunlich schnell aufgeräumt obwohl ich für jedes Gericht extra Töpfe und Pfannen brauchte. Ich mag es so viel Auswahl beim Essen zu haben. Wirklich toll! Da lohnt sich auch der Mehraufwand ;) Wünsch euch schöne Tage und viel Spaß beim Nachkochen! Lily
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